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In Kürze: Veröffentlichung der Ergebnisse der Evaluation der interkulturellen Familienhilfe |
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Im Jahr 2010/2011 wurde die interkulturelle Familienhilfe bei LebensWelt vom Institut für Innovation und Beratung an der Evangelischen Hochschule evaluaiert. Eine erste Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse fand auf unserer Fachtagung im vergangenen Jahr statt. Voraussichtlich im März 2012 erscheint nun die Veröffentlichung der Studie, die Sie über LebensWelt direkt oder den Buchhandel beziehen können.
Die erkenntnisleitende Fragestellung der Studie lautete: „Gibt es Zusammenhänge zwischen der Wahrnehmung einer Wirksamkeit der Hilfe und der Hilfezufriedenheit mit der interkulturellen Kompetenz?“ Es sollte in Erfahrung gebracht werden, ob sich die „LebensWelt eigene“ Wahrnehmung dieses Zusammenhangs auch in einer wissenschaftlichen Studie behaupten kann. Damit im Zusammenhang stand die Frage, ob interkulturelles Handeln heute bereits zu einer selbstverständlichen Grundlage jeden sozialen Handelns geworden ist? Die Evaluationsstudie thematisierte u.a. folgende Aspekte:
- Wie erleben die Familien als Adressaten die interkulturelle Dimension der Familienhilfe?
- Was macht die interkulturelle Kompetenz des Trägers in den Augen der eigenen Fachkräfte aus?
- Sehen Jugendämter und Adressaten LebensWelt als interkulturell kompetente Organisation mit interkulturell kompetenten Fachkräften?
Das Ziel dieser Fachtagung war, die Ergebnisse der Evaluation gemeinsam mit den Fachkräften öffentlicher und freier Träger sowie anderen Interessierten auszutauschen. Im Anschluss an die Vorträge des Vormittags von den Forscherinnen und Forschern wurden am Nachmittag in vier Arbeitsgruppen zentrale Themen tiefer diskutiert: Die Balance zwischen Nähe und Distanz in der SPFH sowie unterschiedliche Einschätzungen von Fachkräften und Familien in der Hilfe und die interkulturelle Kompetenz und Teamentwicklung waren Thema; ebenso wie die Frage danach, ob Interkulturalität ein überholtes Paradigma sei. Die angeregten Diskussionen konnten dank des schönen Wetters auch außerhalb der Arbeitsgruppen beim Kaffee unter freiem Himmel im Innenhof des Tagungszentrums fortgesetzt werden. Prof. Dr. Stefan Gaitanides sprach in seinem den Tag beschließenden Fazit die Perspektiven für LebensWelt und die interkulturelle Öffnung von Einrichtungen insgesamt an. Eine Schlussfolgerung war, dass der interkulturelle Blick auf Hilfen keineswegs obsolet sei.
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