Eine Patenschaft: Olivia und Jennifer Horn

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Seit über sechs Monaten unternehmen Olivia und Jennifer Horn sonntags etwas gemeinsam. Jennifer Horn ist berufstätig und daher passt es ihr am Wochenende sehr gut. Auch den Eltern von Olivia freuten sich sehr, denn ihre Tochter sollte die Möglichkeit bekommen, mehr deutsch zu reden.

Olivia spricht nun besser deutsch als vorher und sagt selbst: „Ich lerne eine Sprache mehr, das ist toll – mit meinen Eltern spreche ich immer polnisch.“

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Wöchentlicher Elterntreff im Märkischen Viertel

Im Rahmen des Angebots Interkulturelle Familienpatenschaften bildete sich ein Elterntreff im Bezirk Märkisches Viertel.


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Ehrenamtliche Familienpatenschaften

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Werde Pate!

Ein neues Netz entsteht - Interkulturelle ehrenamtliche Familienpatenschaften

 

Das Projekt der Familienpatenschaften basiert auf bürgerschaftlichem Engagement. Ziel des Projekts ist, Familien mit Migrationshintergrund mit ganz unterschiedlichen Unterstützungs- und „Begegnungsbedarfen“ mit Familienpaten zusammenzubringen, um mehr Eigenständigkeit, Selbstbewusstsein und gesellschaftliche Teilhabe für beide Zielgruppen zu erreichen. Das Konzept bezieht sich auf die Familie als Gesamtsystem in allen Facetten ihres Alltagslebens. Die Begegnung findet „auf Augenhöhe“ statt.

Familienpaten stehen den Familien als Ansprechpartner und Freund, Helfer und Vertrauensperson zur Seite. Gleichzeitig werden die Paten selbst als gesellschaftliche Akteure sichtbar, „beweisen“ bürgerschaftliches Engagement und übernehmen eine Vorbildfunktion für die Familien ebenso wie für das gesamtgesellschaftliche Miteinander. Die Familienpaten engagieren sich nicht ausschließlich für die Kinder, sondern auch für die Eltern. Insofern sind die Familienpaten nicht nur als „Bildungspaten“ zu betrachten, sondern als „Sozialpaten“ für die ganze Familie zu sehen.

Ziel des Projekts ist die Begegnung zwischen Familien und Familienpaten, um gemeinsam mehr Freude und Unterstützung im Alltag zu erleben.

Die Familienpatenschaft ist eine freiwillige vorübergehende Begleitung, die so lange bestehen bleibt, wie Familie und Familienpate daran festhalten wollen. Sie ist für Familien kostenlos.

Das Projekt schafft neue Möglichkeiten für die interkulturelle Öffnung durch die Kooperation mit Institutionen wie freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe, Kitas und Schulen.

 

Familienpaten sind:

Familien oder einzelne Personen, die Zeit und Interesse haben, Familien aus unterschiedlichen Kulturen zu begegnen und kennenzulernen.

Familienpaten können dabei ganze Familien oder einzelne Personen sein.

 

Familienpaten machen:

Familienpaten haben die Möglichkeit, ihre persönlichen Interessen einzubringen oder auch Neues in der Begegnung mit der Familie auszuprobieren.

Einige Beispiele möglicher Tätigkeiten:

  • Reden
  • Vorlesen
  • Spazieren gehen
  • Die Freizeit gemeinsam verbringen
  • Eltern bestärken, selbst aktiv zu werden, soziale Netzwerke zu pflegen
  • Alles, was gemeinsam Spass macht
  • Kompetenzen erweitern

 

Unterstützung durch LebensWelt gGmbH

Die Koordinatorin des Projekts, Sahibe Yolci, unterstützt Familienpaten in der Begegnung mit den Familien. In einem persönlichen Gespräch wird gemeinsam ein passgenaues Engagement herausgearbeitet. Regelmäßige Treffen (Stammtisch) geben Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Ehrenamtlichen.

 

Wir bieten für Ehrenamtliche:

  • Neue Erfahrungen und Begegnungen „auf Augenhöhe“
  • Unterstützung in der Begegnung mit anderen Familien
  • Regelmäßige Treffen (Ehrenamtlichen-Stammtische)
  • Fortbildungen
  • Gemeinsame Feste
  • Geringe Aufwandsentschädigung (Fahrtkosten)

 

ele_1Regelmäßige Stammtisch-Treffen bieten die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen Familienpaten auszutauschen. Wenn Sie als ehrenamtlicher Familienpate andere Familien oder Institutionen, Schulen oder Kitas unterstützen wollen, so nehmen Sie mit uns Kontakt auf.