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Wie jedes Jahr fand auch diesmal zum Jahresende hin, am Freitag, den 16.12.11, ab 16 Uhr, eine Abschlussfeier im Jugendcafé LAIV statt.
Die Vorzeichen waren allerdings nicht gerade günstig: Unsere Kollegin fehlte immer noch krankheitsbedingt. Einige Eltern hatten schon vorher angekündigt, dass sie auf einer anderen Feier anwesend sein würden, so dass wir vorgewarnt waren.
Natürlich bemühten wir uns noch mehr als sonst, Kinder und Jugendliche zu animieren gemeinsam mit ihren Eltern zu uns zu kommen. Wir bezogen Eltern in die Planung und direkte Vorbereitung ein. Es wurden Kuchen gebacken. Buletten, Würstchen usw. und diverse Salate wurden vorbereitet. Und dann war es soweit:
Es regnete in Strömen. Zwischendurch gab es Schneeregen. Heftigen sogar. Bei diesem Wetter schickt man normalerweise keinen Hund vor die Tür…
So warteten wir, die Fest-Vorbereiter/innen, auf die Gäste. Und warteten. 16 Uhr: Es waren vielleicht 20 Besucher/innen anwesend. Gegen 16.30 waren es gerade ca. 30. Wir konnten und wollten nun nicht länger mit der Eröffnung warten. Nachdem ich einige Worte zur Begrüßung und einige Danksagungen über meine Lippen gebracht hatte begannen wir mit dem Programm. P-Face trat auf. Wie immer mit Streetdance und neuen Choreographien. Und wie immer waren sie gut. Sehr gut sogar. Entsprechend groß war der Applaus. Danach kamen Lea und Milena mit einem Hip Hop Tanz. Und das war mutig, sehr mutig sogar, denn sie hatten vorher kaum Zeit gehabt einen Tanz einzustudieren. Aber man konnte ihr Potenzial erkennen. Und das war das Entscheidende. Und schließlich der vielleicht zukünftige Saz-Star: Oguzhan. Erst 11 Jahre alt. Virtuos zupfte er mit seinen Fingern die Saiten. Und er war ganz unaufgeregt, cool – so wirkte er zumindest. Hat er dies alles bei uns im Saz-Unterricht gelernt?
Danach – und für einige wohl endlich – wurde das Buffet eröffnet. Das, was die Eltern vorbereitet hatten, schmeckte wunderbar. Und peu a peu gesellten sich immer mehr Gäste in der Einrichtung zu uns. Gegen 19 Uhr waren es ca. 50 Personen. Eigentlich war um diese Zeit das Ende der Veranstaltung vorgesehen. Aber mit Saz-Spontaneinlagen und Gesang verschob sich die Feier immer mehr nach hinten. Es dauerte noch lange bis das Ende angekündigt wurde. Wie lange? Das verrate ich nicht. Eins jedoch war klar: Je länger es dauerte, desto schöner und gemütlicher war das Fest.
Damit bin ich sehr glücklich.
Horst Krowinn |