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LebensWelt führt unterschiedliche, extern geförderte, zum Teil temporär begrenzte Projekte selbst durch, wie z.B. den Selbsthilfe- und Nachbarschaftstreff im Haus am See, bzw. ist Kooperationspartner von bundesweiten Projekten, wie z.B: dem Projekt Schulverweigerung – die 2.Chance und wellcome – Praktische Hilfen für Familien nach der Geburt.
ehrenamtliche interkulturelle Familienpatenschaften|

Werde Pate!
Ein neues Netz entsteht - Interkulturelle ehrenamtliche Familienpatenschaften
Das Projekt der Familienpatenschaften basiert auf bürgerschaftlichem Engagement.
Ziel des Projekts ist, Familien mit Migrationshintergrund mit ganz unterschiedlichen Unterstützungs- und „Begegnungsbedarfen“ mit Familienpaten zusammenzubringen, um mehr Eigenständigkeit, Selbstbewusstsein und gesellschaftlicher Teilhabe für beide Zielgruppen zu erreichen. Das Konzept bezieht sich auf die Familie als Gesamtsystem in allen Facetten ihres Alltagslebens. Die Begegnung findet „auf Augenhöhe“ statt.
Familienpaten stehen den Familien als Ansprechpartner und Freund, Helfer und Vertrauensperson zur Seite. Gleichzeitig werden die Paten selbst als gesellschaftliche Akteure sichtbar, „beweisen“ bürgerschaftliches Engagement und übernehmen eine Vorbildfunktion für die Familien ebenso wie für das gesamtgesellschaftliche Miteinander.
Die Familienpaten engagieren sich nicht ausschließlich für die Kinder, sondern auch für die Eltern. Insofern sind die Familienpaten nicht nur als „Bildungspaten“ zu betrachten, sondern als „Sozialpaten“ für die ganze Familie zu sehen.
Ziel des Projekts ist die Begegnung zwischen Familien und Familienpaten, um gemeinsam mehr Freude und Unterstützung im Alltag zu erleben.
Die Familienpatenschaft ist eine freiwillige vorübergehende Begleitung, die so lange bestehen bleibt, wie Familie und Familienpate daran festhalten wollen.
Sie ist für Familien kostenlos.
Das Projekt schafft neue Möglichkeiten für die interkulturelle Öffnung durch die Kooperation mit Institutionen wie freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe, Kitas und Schulen.
Familienpaten sind:
Familien oder einzelne Personen, die Zeit und Interesse haben, Familien aus unterschiedlichen Kulturen zu begegnen und kennenzulernen.
Familienpaten können dabei ganze Familien oder einzelne Personen sein.
Familienpaten machen:
Familienpaten haben die Möglichkeit, ihre persönlichen Interessen einzubringen oder auch Neues in der Begegnung mit der Familie auszuprobieren.
Einige Beispiele möglicher Tätigkeiten:
- Reden
- Vorlesen
- Spazieren gehen
- Die Freizeit gemeinsam verbringen
- Eltern bestärken, selbst aktiv zu werden, soziale Netzwerke zu pflegen
- Alles, was gemeinsam Spass macht
- Kompetenzen erweitern
Unterstützung durch LebensWelt gGmbH
Die Koordinatorin des Projekts, Sahibe Yolci, unterstützt Familienpaten in der Begegnung mit den Familien. In einem persönlichen Gespräch wird gemeinsam ein passgenaues Engagement herausgearbeitet. Regelmäßige Treffen (Stammtisch) geben Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Ehrenamtlichen.
Wir bieten für Ehrenamtliche:
- Neue Erfahrungen und Begegnungen „auf Augenhöhe“
- Unterstützung in der Begegnung mit anderen Familien
- Regelmäßige Treffen (Ehrenamtlichen- Stammtische)
- Fortbildungen
- Gemeinsame Feste
- Geringe Aufwandsentschädigung (Fahrtkosten)
Im regelmäßigen Stammtisch-Treffen gibt es Möglichkeiten, sich gemeinsam mit anderen Familienpaten auszutauschen.
Wenn Sie als ehrenamtlicher Familienpate andere Familien oder Institutionen, Schulen oder Kitas unterstützen wollen, so nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Kontakt:
LebensWelt gGmbH
Interkulturelle Familienpatenschaften
Obentrautstr. 72
10963 Berlin
Tel.:030/61 62 56 01
Fax: 030/61 62 56 26
www.lebenswelt-berlin.de

Erreichbarkeit:
Montag, Mittwoch : 10.00- 14.00 Uhr
Donnerstag: 14.00- 18.00 Uhr
Projektkoordination: Sahibe Yolci
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| Nachbarschafts- und Selbsthilfetreff (NuS)
Der Nachbarschafts- und Selbsthilfetreff bietet interkulturelle, präventive, vernetzende und Selbsthilfe fördernde Angebote für Familien. Es ist unser Ziel, den Dialog im Kiez zu fördern, nachbarschaftliche Kontakte aufzubauen und Selbsthilfe zu ermöglichen. Der Nachbarschafts- und Selbsthilfetreff bietet Vätern, Müttern und ihren Kindern einen Ort der Begegnung, des Lernens und der Beratung.
Im Rahmen des Projektes »Nachbarschafts- und Selbsthilfetreff« (NuS) soll die Anbindung aller Bürgerinnen und Bürger in die Angebote des Projektes, des Hauses und in andere Einrichtungen und Dienste des Sozialraums gefördert werden. Der Arbeitsschwerpunkt des NuS ist die Prävention, Partizipation, Vernetzung und Förderung von Selbsthilfepotentialen. Hierbei spielt der interkulturelle Ansatz eine wesentliche Rolle, da die kultursensible Vorgehensweise uns oft dabei hilft, Türen und Tore zu öffnen, um Menschen zu erreichen. Das NuS bezieht alle gesellschaftlichen Gruppen (Generationen, Sprachen, Kulturen) mit ein. Im NuS finden Großeltern, Väter, Mütter und ihre Kinder einen Ort der Begegnung, des Austauschs, des Lernens und der Beratung. Die Familien erhalten Anregungen, familiäre Ressourcen werden gesehen und wertgeschätzt. Der NuS stellt niedrigschwellige Angebote bereit, die gemeinsam mit den Interessentinnen und Interessenten entwickelt werden und deren Durchführung fortlaufend begleitet wird (Neigungsgruppen).
Angebote des Hauses am See:
Angebote des Nachbarschafts- und Selbsthilfetreffs:
- Handarbeitsgruppe für Frauen (Selbsthilfegruppe)
- Nähgruppe für Frauen (Selbsthilfegruppe)
- Vätergruppe
- Elterntrainingsgruppe
- Sozialberatung
- FuN (in Koop. mit dem Jugendamt)
- NFH (in Koop. mit dem Jugendamt und der evang. Hochschule)
Die Ziele des Nachbarschafts- und Selbsthilfetreffs sind:
- Vernetzung
- Öffnung bestehender Netzwerke
- Förderung von Interkulturalität
- Förderung von Selbsthilfe und bürgerschaftlichem Engagement
- Stärkung der Eltern bei der Wahrnehmung von Erziehungsaufgaben
Der "Nachbarschafts- und Selbsthilfetreff" ist ein Projekt von LebensWelt gGmbH in Kooperation mit dem Bezirksamt Reinikendorf, das im Rahmen des Teilprogrammes der Stadtteilzentren - Zukunftsinitiative Stadtteil - aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird.
  
 
Link:
Jugendamt Reinickendorf – Region Ost
Nachbarschafts- und Selbsthilfetreff im Haus am See
Stargardtstraße 9 13407 Berlin
Ansprechpersonen und Information: Christel Seemann Tel.: 030/43 72 28 22
Mittwoch 9:00 - 15:00 Uhr
Till Ole Krukow, Gabriele Jaskolla Tel.: 030/45 02 44 79 | FaNN – Familienhaus Neukölln Nord
Das Café für Eltern mit kleinen Kindern und für Schwangere
Im Mittelpunkt des FaNN steht ein Elterncafé mit angegliederten Kurs- und Beratungsangeboten und begleitender Kinderbetreuung. Das FaNN spricht mit seinen Angeboten insbesondere Familien mit Kindern von 0-3 Jahren in belasteten Lebenssituationen an. Das Familienhaus ist ein Ort, an dem werdende Eltern und Familien aller Nationen herzlich willkommen sind, sich treffen, austauschen und gegenseitig unterstützen können. Die kostenlosen Beratungsangebote sind vielfältig und unser Team, bestehend aus berufserfahrenen Fachkräften (Sozialpädagoginnen, Erzieherinnen, Hebammen, etc.) steht Familien, Alleinerziehenden und werdenden Eltern in allen Fragen – auch in schwierigen Situationen – mit Rat und Tat zur Seite.
Ziel des Projekts FaNN ist die Unterstützung und Entlastung junger Familien und somit leisten wir einen Beitrag zur positiven Entwicklung der Kinder in unserem Stadtteil und zur Aufwertung des Reuter-Kiezes in Neukölln.
Unsere Angebote im Einzelnen:
- Treffpunktcafé
- Kurse
- Veranstaltungen
- Elternschule
- Kinderbetreuung
- Eltern-Kind-Gruppen
- Infothek
- Elternfrühstück mit Kinderbetreuung
- Sozialberatung
- Gesundheitsberatung
- Beratung in Erziehungsfragen
- Selbsthilfegruppen
- Flohmärkte
- wellcome –Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt
Unsere Öffnungszeiten sind:
Dienstag: 10:00 - 15:00 Uhr Mittwoch: 12:00 - 18:00 Uhr Donnerstag: 10:00 - 18:00 Uhr Freitag: 10:00 - 15:00 Uhr
Sie finden das FaNN in der Hobrechtstr. 42 in Neukölln unweit vom Maybachufer (U-Bahn Linie 8 Schönleinstr.).
Hobrechtstraße 42 12047 Berlin Tel.: 030/62 90 07 66
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www.fann-berlin.de
Unsere Mitarbeiterinnen Maria Degenhardt, Henriette Schulz-Al Meghtha und Edelgard Ciesla freuen sich auf Ihren Besuch.
Das FaNN wird vom Jugendamt Neukölln gefördert.
Links: www.fann-berlin.de www.wellcome-online.de www.jugendwohnen-berlin.de www.neukoelln-jugend.de www.berlin.de/ba-neukoelln/verwaltung/jugend/jug.index.html
„Gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm “Soziale Stadt“- Investition in Ihre Zukunft!“ | wellcome - Praktische Hilfen für Familien nach der Geburt
Das Baby ist da, die Freude ist riesig – und nichts geht mehr. Plötzlich beginnt der ganz verrückte Alltag einer Wochenbett-Familie: das Baby schreit, niemand kauft ein, das Geschwisterkind ist eifersüchtig und der besorgte Vater bekommt keinen Urlaub. Gut, wenn Familie und Freunde helfen, den Baby-Stress zu bewältigen. Wer keine Hilfe hat, bekommt sie von wellcome.
wellcome unterstützt Familien, die sich in der ersten Zeit nach der Geburt Unterstützung wünschen oder die besondere Belastungen haben (allein erziehend, Mehrlingsgeburt, etc.). Sie erhalten diese unbürokratisch durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese helfen dort, wo Familie, Freunde, Nachbarn oder professionelle Dienste nicht zur Verfügung stehen.
wellcome-Einsätze finden über einen begrenzten Zeitraum ca. zweimal in der Woche für jeweils 2-3 Stunden während der ersten Wochen und Monate nach der Geburt statt.
Die ehrenamtliche Mitarbeiterin
- wacht über den Schlaf des Babys oder geht mit ihm spazieren während sich die erschöpfte Mutter ausruhen kann
- spielt mit dem Geschwisterkind
- begleitet die Zwillingsmutter zum Kinderarzt
- steht mit Rat und Tat zur Seite oder hört einfach nur zu
wellcome ist ein Nachbarschaftsprojekt und basiert auf ehrenamtlichem Engagement. Die Tätigkeit der Ehrenamtlichen in der Familie ist eine überschaubare und zufrieden stellende Aufgabe und mit hoher Anerkennung verbunden. Fachliche Begleitung wird durch die wellcome-Koordinatorin angeboten; Versicherungsschutz, Erstattung von Fahrtkosten und kostenlose Fortbildungsangebote sind selbstverständlich.
Für unser wellcome-Team in Neukölln suchen wir ständig Ehrenamtliche mit Erfahrung und Begeisterung in der Kinderbetreuung.
wellcome-Neukölln wird vom Träger LebensWelt in Kooperation mit Jugendwohnen im Kiez durchgeführt und gefördert von:
Wenn Sie wellcome durch Ihre ehrenamtliche Mitarbeit unterstützen möchten oder als junge Familie Unterstützung suchen wenden Sie sich bitte an:
FaNN-Familienhaus Neukölln Nord
Hobrechtstr. 42 12047 Berlin Tel.: 030/62 90 07 66
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Ansprechpersonen und Informationen: Maria Degenhardt, Kathrin Verworrn
Sprechzeit: Donnerstag 14:00 - 16:00 Uhr
Den Sachbericht 2010 für das Projekt wellcome finden sie hier:
Sachbericht wellcome 2010
Links: www.fann-berlin.de www.wellcome-online.de www.reuter-quartier.de www.jfsb.de www.buendnis-fuer-kinder.de www.jugendwohnen-berlin.de | 2. Chance – Schulverweigerung
Schulverweigerung – Die 2. Chance. Ein Projekt zur Reintegration von schuldistanzierten Schülerinnen und Schülern an der Adolf-Reichwein-Schule in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Neukölln.
Im Rahmen der Bundesinitiative „Jugend und Chancen – Integration fördern“ werden die 2006 initiierten 2. Chance-Projekte gegen Schuldistanz bundesweit fortgeführt, weitere Projekte sind in der 3. Förderperiode (01.09.2008 – 31.08.2011) hinzu gekommen. Die 2. Chance zielt darauf ab, die Zahl der Jugendlichen, die sich von der Schule lossagen und keinen Schulabschluss erreichen, zu senken. Damit sollen die Jugendlichen ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen. LebensWelt führt seit Sommer 2007 an der Adolf-Reichwein-Schule ein 2. Chance-Projekt durch. Unser Träger wird die Arbeit im Schuljahr 2010/2011 weiterhin mit dem Ziel fortführen, schuldistanzierte Schülerinnen und Schüler wieder in den Regelschulbetrieb zu integrieren, damit sie ihre Chancen auf Bildung und einen Schulabschluss erhöhen können. Zum Gelingen des Projektes trägt die enge Kooperation mit verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern der Schule bei; diese sind feste Ansprechpartner für das Projekt. Die Kooperation wird vom Jugendamt Neukölln fachlich unterstützt und finanziell gefördert, ebenso von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Darüber hinaus wird das Projekt zu 45% aus ESF-Mitteln finanziert.
Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler,
- die durch aktive Schuldistanz (nachhaltiges, häufiges Fernbleiben von der Schule) oder passive Schuldistanz (mangelnde Teilnahme am Unterricht) ihre Schullaufbahn sowie ihren Schulabschluss gefährden, d.h. Schülerinnen und Schüler mit hohen Fehlzeiten und erheblichen Wissenslücken.
- ab einem Alter von 12 Jahren
- die mindestens noch ein Schuljahr bis zum möglichen Schulabschluss vor sich haben
Dauer der Förderung:
Die mögliche Förderzeit für den einzelnen Schüler, die einzelne Schülerin beträgt regulär ein Jahr. Aus diesem Grund richtet sich das Projekt v. a. an Schülerinnen und Schüler, die über ein gewisses Leistungspotential verfügen, da ansonsten eine Reintegration in den Schulalltag - z. B. das Aufholen des versäumten Unterrichtstoffes - innerhalb dieses Zeitraumes nicht realistisch ist. In begründeten Einzelfällen kann die Hilfe um 3 Monate, maximal um 2 x 3 Monate verlängert werden.
Aufnahmeverfahren:
Über die Aufnahme eines Schülers, einer Schülerin beraten sich die sozialpädagogischen Fachkräfte des 2. Chance-Teams mit dem schulischen Ansprechpartner für die 2. Chance und mit den Klassenlehrerinnen und -lehrer. Die Aufnahme des Schülers oder der Schülerin bedarf der Zustimmung der Eltern.
Die (Re-)Integration und Motivation der Schülerinnen und Schüler erfordert:
- den Aufbau verlässlicher Beziehungen, damit Vertrauen entstehen kann
- Hilfestellungen bei der Entwicklung von beruflichen - und Lebensperspektiven
- das Kennenlernen unterschiedlicher/vielfältiger Berufsbereiche
- Aufklärung über die Zugangsvoraussetzungen zu verschiedenen Berufen
- den Ausbau sozialer Kompetenzen
Das 2. Chance-Team an der Adolf-Reichwein-Schule
- unser Team ist interkulturell geschult
- aktuell sind fünf Fremdsprachen vertreten: Albanisch, Arabisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Romanes, Türkisch
- pädagogische Zusatzqualifikationen: Elterntraining „Starke Eltern – Starke Kinder®“, Kunsttherapie, Schauspielausbildung
Personelle Ausstattung
- zwei Gruppenfachkräfte sind von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 – 15:30 Uhr im Einsatz
- zwei Honorarkräfte unterstützen die Gruppenfachkräfte an zwei bis drei Nachmittagen
- eine Koordinatorin leitet das Team und koordiniert verschiedene Aufgabenbereiche (Teamarbeit, Case-Management, Gremienarbeit, Konzeptentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit)
Angebote für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern
Schülerinnen und Schüler:
- erhalten individuelle schulische Förderung und sozialpädagogische Begleitung am Vormittag in und außerhalb der Klasse
- werden nach Bedarf vernetzt mit Hilfsangeboten im Kiez
- erhalten die Möglichkeit, an attraktiven Gruppenangeboten am Nachmittag teilzunehmen (Erkundung der Stadt, diverse sportliche und Freizeitaktivitäten, künstlerische und multimediale Projekte)
Lehrkräfte
- nutzen Beratungsgespräche
- können die Moderation und ggf. Übersetzung von Gesprächen mit Eltern nutzen
- können gemeinsame Hausbesuche durchführen
- gestalten die Hilfe in Form von Kooperations- und Arbeitstreffen mit
Eltern
- erhalten Erziehungsberatung
- können Entwicklungsgespräche über ihr Kind führen
- können die Moderation und ggf. Übersetzung von Gesprächen mit Lehrkräften oder ihrem Kind nutzen
- können bei Bedarf zu Hause aufgesucht werden
- können Vernetzungsangebote mit Institutionen im Kiez suchen
Methoden auf einen Blick:
- enge Kooperation mit den Klassenlehrerinnen und –lehrern
- Begleitung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht
- Einzelförderung
- Begleitung der Schülerinnen und Schüler in Krisensituationen
- Vernetzung der Schülerinnen, Schüler und Eltern mit Einrichtungen des Sozialraumes (Beratungsstellen, Jugendfreizeiteinrichtungen)
- Realisierung von kleinen Projekten im Rahmen der Nachmittage
- Förderung von Ich- und sozialen Kompetenzen
- sportliche Aktivitäten und andere Freizeitangebote
- Vermittlung zwischen Schule und Familie
- Regelmäßige Elterngespräche und Hausbesuche
- Elternberatung
- Kooperationen und Vernetzung mit Institutionen im Kiez
2. Chance – Schulverweigerung
Projektstandort: Adolf-Reichwein-Schule Raum: 202 „2. Chance“, 2. OG Sonnenallee 188 12059 Berlin
Tel.: 030/63 22 51 19 (Projekt) Tel.: 030/63 22 51 11 (Sekretariat der Adolf-Reichwein-Schule)
Koordination: Ulrich Falke
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Ansprechpersonen: Herr Schüssler (Adolf-Reichwein-Schule) Faissal Bakir, Stephanie Keck, Dafina Sejdijaj (LebensWelt)
LebensWelt Standort Neukölln: LebensWelt gGmbH Ganghoferstr. 11 12043 Berlin Tel.: 030/61 62 79 21 Fax: 030/69 00 15 03
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| Familienzentrum Mehringdamm
In Kooperation mit dem Pestalozzi-Fröbel-Haus bietet LebensWelt im Familienzentrum Mehringdamm in Kreuzberg eine Anlaufstelle für Familien, die nachbarschaftliche Kontakte, Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangebote suchen.
Das Herzstück des Familienzentrums Mehringdamm ist sein Café. Es ist für alle Besucher offen und befindet sich direkt neben dem großen Spielraum für Kinder. Hier bieten ausgebildete Erzieherinnen täglich zwischen 16 und 18 Uhr Musik-, Spiel- und Bastelmöglichkeiten an. Außerdem findet täglich ein Trödeltausch für Kinderkleidung und Spielsachen statt. Zu unseren Veranstaltungen gehören zum Beispiel das Bilderbuchkino, Experimente für Kinder und Feste zu den verschiedenen Anlässen. In den Ferien veranstalten wir am Nachmittag ein Programm für Kinder.
Wir bieten Eltern Beratung rund um das Thema Kind und Familie. Entsprechende Kursangebote in den Bereichen musischer Bildung, Bewegung oder gesunder Ernährung unterstützen die Erziehung und Bildung innerhalb der Familie. Eltern können auch in Eigeninitiative Gruppen im Familienzentrum gründen.
Wir arbeiten nach dem Early Excellence Ansatz - wichtig ist uns vor allem die gemeinsame Erziehungspartnerschaft mit den Eltern. Deshalb stimmen wir die Angebote für die Kinder gemeinsam mit den Eltern ab. Uns interessiert, wie die Kinder zuhause leben, welche Interessen und Vorlieben sie haben und wie das Familienzentrum mit seinen Angeboten die Entwicklung der Kinder unterstützen kann. Mit den nah gelegenen Kitas kooperieren wir eng.
Mütter mit Migrationshintergrund können im Familienzentrum an Deutschkursen teilnehmen - wir bieten ihnen dazu eine Kinderbetreuung an.
Gruppenangebote für Eltern und Kinder:
- Eltern-Kind-Gruppe mit Kindern von der Geburt bis ein Jahr
- Eltern-Kind-Gruppe mit Kindern von einem Jahr bis drei Jahre
- PEKiP-Gruppen
- Musikalisches Spiel
- Bewegung und Sport für Kinder
- Gesundheitsförderung und Ernährung
- Familienorientierte Sportgruppen:
- Gymnastik für Frauen
- Tischtennis für Jugendliche
- Fitness mit Kinderbetreuung
- Tanzgruppen für Mädchen
- Vater-Kind-Turnen
Interkulturelle Angebote:
- Deutsch-Integrationskurs mit Kinderbetreuung an fünf Wochentagen
- Familienfrühstück für türkische Familien
- Frauenfrühstück für arabische Frauen
- Tschechische Mutter-Kind-Gruppe
- Materynka: Ukrainische Spiel- und Begegnungsgruppe
- Mutter-Kind-Gruppe für Frauen türkischer Herkunft
Pädagogische Angebote:
Beratungsangebote:
- Soziale Beratung in arabischer und türkischer Sprache
- Beratung rund um das Thema Arbeit
- Rechtsberatung
- Mieterberatung
- Beratung in Fragen der Psychotherapie
Selbsthilfegruppen:
- Anonyme Messies
- Elternkreis drogenabhängiger Jugendlicher
- Gesprächsgruppe Frauen mit Essstörungen
- Selbsthilfegruppe für Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige
- Gesprächsgruppe Adoptiveltern
- Tagespflegegruppe Kreuzberg
- Psoriasis-Forum
Familienzentrum Mehringdamm Mehringdamm 114 10965 Berlin Tel.: 030/28 50 47 16 Fax: 030/74 78 59 86
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Leitung: Gertrud Möller-Frommann
Öffnungszeiten: Montag - Freitag 9:00 - 18:00 Uhr
U6 und Bus 104 Platz der Luftbrücke | Bolzplatzprojekt Klix-Arena
Auf dem Bolzplatz finden von Mai bis September zweimal wöchentlich Sport- und Spielangebote für Kinder und Jugendliche statt. Das Angebot von LebensWelt in diesem Zusammenhang richtet sich an Eltern und ihre Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Es umfasst Spielangebote für diese Altersgruppe und ihre Eltern sowie bei Bedarf Beratung zu sozialen und erzieherischen Fragen. Das Bolzplatzprojekt erfreut sich großer Beliebheit im Kiez und darüber hinaus. Während der Sanierung des Bolzplatzes im Jahr 2005 entstand die Idee zum Lückekinderprojekt. Zwei Mal wöchentlich steuert seit 2006 ein "Bollerwagen" den Platz an und erfreut dort mit einer bunt gemischten Auswahl an Spiel- und Sportmöglichkeiten die Kinderherzen.
Das Projekt wird gemeinsam von Gangway e.V. , LebensWelt gGmbH und dem Jugendamt Reinickendorf - Region West gestaltet und angeboten.
Bolzplatz Klix Arena Zobeltitz/Ecke Klixstraße 13403 Berlin
LebensWelt gGmbH Klixstraße 27 13403 Berlin Tel.: 030/41 47 75 80 Fax: 030/41 47 75 81
Ansprechperson und Informationen: Uwe Sasse | Projekt SoFJA
Sozialräumliche Familien- und Jugendarbeit in Neukölln
Ziel des Modellprojekts ist die soziale Integration von sozial auffälligen Jugendlichen im Alter von 12-18 Jahren in der Region Nord-Ost von Neukölln.
Methodisch ergänzen sich in diesem Projekt die unterschiedlichen Handlungsansätze der mobilen Jugendarbeit und der aufsuchenden Familienberatung. Zunächst geht es darum, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der mobilen Jugendarbeit vertrauliche Beziehungen zu den Jugendlichen in ihren Netzwerken aufbauen; sie und ihre Familien zu einer aufsuchenden Familienberatung ermutigen und motivieren. Gelingt dies, beginnt unter Hinzuziehung eines Familientherapeuten ein systemischer Beratungsprozess mit dem Jugendlichen und seiner Familie. Durch die Familienberatung werden mit dem Jugendlichen und seiner Familie Lösungsstrategien erarbeitet, die nachhaltig zur sozialen Integration des Jugendlichen beitragen.
Dieses Projekt wird in Neukölln Nord-Ost in Kooperation mit dem regionalen Dienst des Jugendamtes, mit Outreach - Mobile Jugendarbeit im Verband für sozial-kulturelle Arbeit, dem Diakonischen Werk Neukölln Oberspree e.V. sowie LebensWelt gGmbH durchgeführt und vom QM Weiße Siedlung unterstützt.
LebensWelt gGmbH Bezirksleitung Neukölln Heike Kreßler, Nalan Özenir Ganghofer Str 11 12043 Berlin Tel.: 030/ 61 62 79 21
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Links: Diakonie Outreach Jugendamt Neukölln QM weiße Siedlung
| Rixdorfer Schulhofprojekt Der Schulhof der Rixdorfer Schule ist geöffnet für pädagogisch betreute Angebote für alle Kinder aus dem Donaukiez.
Im Donaukiez mangelt es seit vielen Jahren an Frei- und Spielflächen für Kinder. Wollen Kinder den nächstgelegenen Spielplatz erreichen, müssen sie längere Wegstrecken durch stark befahrene Straßen zurücklegen. Daher ist es erfreulich, dass die Schulleiterin der Rixdorfer Schule und der Schulträger beschlossen haben, den Schulhof für pädagogisch betreute Angebote zu öffnen.
Unsere Freizeitpädagogen und Freitzeitpädagoginnen leiten Kinder der Rixdorfer Schule und Kinder aus dem Donaukiez zu sinnvollen Freizeitaktivitäten an, und bieten einen Rahmen, in dem Kinder und Eltern den Schulhof als anregenden und sicheren Spielplatz erleben. Dabei verfolgen das Quartiersmanagement Donaustraße Nord, die Schulleiterin der Rixdorfer Schule sowie der Träger LebensWelt gGmbH gemeinsam das Ziel, dass mittelfristig sowohl die Schülerinnen und Schüler der Rixdorfer Schule als auch Kinder aus dem Donau-Kiez und deren Eltern das Angebot nutzen. Langfristig wird auch eine aktive Beteiligung der Eltern bei der Gestaltung der Nachmittage angestrebt.
LebensWelt gGmbH Bezirksleitung Neukölln Heike Kreßler Ganghofer Str 11 12043 Berlin Tel.: 030/ 61 62 79 21
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Das Quartiersmanagement Donaustraße-Nord fördert dieses Vorhaben finanziell, unterstützt und moderiert nach Bedarf Gespräche des Projektträgers LebensWelt gGmbH mit Bewohnern und anderen Akteuren des Donau-Kiezes.
 


  
„Gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms >Zukunftsinitiative Stadtteil Soziale Stadt< - Investition in Ihre Zukunft!“ | Trinationale Jugendbegegnung SENSE OF BELONGING – Wo gehöre ich hin?
mit dem begleitenden Kunstprojekt
BERLINIZMIRPARIS – Mind the Gap!
Eine trinationale Jugendbegegnung zwischen Deutschland, Frankreich und der Türkei
Unser temporäres Projekt SENSE OF BELONGING – Wo gehöre ich hin? stößt an, an all die leidlich verzehrenden Debatten zum Thema Integration und Migration. In dieser trinationalen Jugendbegegnung treten 21 exemplarisch ausgewählte junge Menschen (16-21 Jahre) aus Berlin, Paris und Izmir in Aktion, die selbst oder innerhalb der Familie eine Migration erlebt haben. Geleitet werden sie von dem Ziel, ihr (Un)Verständnis von Migration und die Sehnsucht nach SENSE OF BELONGING gemeinsam in ihren unterschiedlichen Lebenswelten zu erkunden, zu diskutieren und darin zu agieren. Das in allen drei Städten integrierte soziokulturelle Theaterprojekt BERLINIZMIRPARIS – Mind the Gap! bietet ihnen neben dem vielfältigen und selbstgestaltbaren Diskussions- und Aktivitätsprogramm einen Ort, wo sie sich als Handelnde in eigener Sache und mit ihrem Handwerkszeug, ihren Sprachen und ihren Körpern tanz- und musiktheatral in Szene setzen werden. Begleitet wird die Begegnung durch zwei Dokumentarfilmer, die einen eigenständigen Film zum Jugendaustausch drehen werden. Das Projekt bietet einen offenen Raum, wo junge Menschen ihren Anliegen kreativ und gestalterisch nachgehen können. Und Migration steht für jene Handlung, die den offenen Raum nutzt, ihn für sich auslotet und gestaltet, und die somit als Haltung und auch Notwendigkeit verstanden werden kann in einer Welt, die sich stetig wandelt.
Die drei Städte bilden gleichzeitig drei thematische Schwerpunktsäulen. SENSE OF BELONGING widmete sich in Berlin dem Thema Gegenwart, in Izmir geht es um die Vergangenheit und in Paris bildet die Zukunft der betreffenden Jugendlichen das zentrale Thema des interkulturellen Austauschs. Vorgesehen ist nach der Erstbegegnung in Berlin im Sommer 2011 eine Folgebegegnung in Izmir im April 2012. Außerdem ist die Organisation der Rückbegegnung nach Paris im Frühjahr 2012 Teil des Gesamtkonzeptes, um den Gruppenteilnehmerinnen und Gruppenteilnehmern die jeweiligen Lebensräume nachhaltig erfahrbar zu machen. Die einzelnen Schwerpunktsäulen, durchgeführt in den drei verschiedenen Städten beziehen sich aufeinander, sind jedoch jeweils eigenständige Projekte.
Das Projekt ist gegliedert in drei Phasen:
Phase I: August 2011 / 8 Tage in Berlin
Phase II: April 2012 / 8 Tage in Izmir
Phase III: Frühjahr 2013 / 8 Tage in Paris
Projektpartner:
LebensWelt gGmbH für interkulturelle Jugendhilfe [Deutschland / Berlin]
Service municipal de la Mairie des Ulis Point Information Jeunesse [Frankreich / Les Ulis]
Association of Social Development [Türkei / Izmir]
Projektkoordination Katja Zimmermann
Tel.: 0176/ 62 03 90 33 Email:
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