Neu erschienen: PerspektivenVielfalt - eine Evaluation der interkulturellen Familienhilfe

 

persp gr buchIm Jahr 2010/2011 wurde die interkulturelle Familienhilfe bei LebensWelt extern evaluiert.


Familien mit Migrationshintergrund werden zwar mittlerweile von der sozialpädagogischen Familienhilfe besser erreicht, als dies noch vor Jahren der Fall war. Allerdings werden in allen bisher vorliegenden Untersuchungen zur sozialpädagogischen Familienhilfe die Dimensionen von Interkulturalität und Migrationshintergrund fast vollständig ausgeblendet.

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Eine Patenschaft: Olivia und Jennifer Horn

frhorn olivia 151 klSeit über sechs Monaten unternehmen Olivia und Jennifer Horn im Rahmen der interkulturellen Familienpatenschaften von LebensWelt sonntags etwas gemeinsam. Jennifer Horn ist berufstätig und daher passt es ihr am Wochenende sehr gut. Auch den Eltern von Olivia freuten sich sehr, denn ihre Tochter sollte die Möglichkeit bekommen, mehr deutsch zu reden.

Olivia spricht nun besser deutsch als vorher und sagt selbst: „Ich lerne eine Sprache mehr, das ist toll – mit meinen Eltern spreche ich immer polnisch.“

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Wöchentlicher Elterntreff im Märkischen Viertel

Im Rahmen des Angebots Interkulturelle Familienpatenschaften bildete sich ein Elterntreff im Bezirk Märkisches Viertel.


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Abgeschlossene Projekte

Auf dieser Seite finden Sie Projekte, die von LebensWelt durchgeführt wurden und bereits abgeschlossen sind. Bis zum Ende des Jahres 2009 sind diese lediglich als Aufzählung dokumentiert. Abgeschlossene Projekte ab dem Jahr 2010 finden Sie hier ausführlicher dargestellt.

Falls Sie nähere Informationen über diese Projekte wünschen, wenden Sie sich gern an uns (Ansprechpartnerin: Ina Stanulla, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.:030 - 61 62 298 41).

Abgeschlossene Projekte und Angebote (2005-2009)

  • Mütter aktiv (2006)
  • Mehrsprachige Beratung QM Weiße Siedlung Dammweg (2005 – 2006)
  • Mädchen-Videoprojekt „ Junge Lebens(T)räume“ – QM Weiße Siedlung Dammweg (2005-2006)
  • Sozialraum und Familie - Aktion Mensch (2005 – 2007)
  • Elterncoaching Hoover Oberschule (2006)
  • Elternberatung Klix Kiez (2006 – 2008)
  • Interkulturelles Elterntraining Gustav Falke GS (2006 – 2009)
  • Afrikanisches Kochen (2007)
  • Musikprojekt mit Roma-Kindern und Jugendlichen (2008)
  • Musikprojekt mit Roma-Kindern an der Wilhelm Busch GS (2009)
  • Integration von Sinti- und Roma-Kindern an der Theodor-Plevier OS (2009)
  • Elterncoaching Kreuzberg (2008-2009)
  • Elternvernetzung Reuterkiez (2008-2009)
  • 1 qm Bildung, Kita Sonnenschein (2008-2009)



Abgeschlossene Projekte und Angebote (ab 2010)

 

Vernetzung und Aktivierung von Eltern im Reuterquartier

Projektende: 31.12.2009

Gemeinsam mit aktiven Eltern

Gemeinsam mit den bereits aktiven Eltern setzen sich die Projektverantwortlichen seit September 2008 für einen Kiez ein, in dem sich alle zu Hause fühlen und in dem ihre Kinder eine gute Förderung erhalten sollen. Sie bestärken Eltern darin, dass sie sich in den Bildungseinrichtungen ihrer Kinder (Kindertagesstätten und Schulen) aktiv einbringen.


Eltern in Kooperation mit Bildungseinrichtungen

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, Eltern in Kooperation mit Bildungseinrichtungen bei der Entwicklung besserer Bildungsmöglichkeiten einzubeziehen. Mittelfristig sollen Strukturen und Beteiligungsformen geschaffen werden, die auch nach Ende der Förderung selbständig weiterbestehen.
Eltern, die miteinander ins Gespräch kommen möchten und etwas im Kiez bewegen wollen, brauchen Orte für eine angenehme Begegnung und Zeit, um sich auszutauschen. Während einer Elternkonferenz, die im Zusammenhang mit den Projektvorbereitungen zum Campus Rütli im Februar 2008 stattfand, hatten Eltern den Wunsch nach einem Treffpunkt für Familien im Reuterkiez formuliert. Sie äußerten ihre Bereitschaft, sich aktiv für einen solchen Treffpunkt einzusetzen und diesen mitzugestalten. Mit der Eröffnung des Elternzentrums am Campus Rütli im November 2009 wurde ein Grundstein dafür gelegt, dass ein fester Ort für die Beteiligung, Begegnung und den Informationsaustausch der Eltern und Familien des Reuterkiezes entstehen kann. Die Schulleitung, Lehrende und die pädagogischen Mitarbeitenden des Campus Rütli sowie Mitarbeitende von Kitas und Kiezschulen unterstützen die Aktivitäten der Eltern und das Projekt sehr.


Kiez-Elterntreffen

Um die Wünsche und Anliegen der Eltern im Reuterkiez zu erfassen, wurden seit Dezember 2008 etwa ein Mal im Monat „Kiez-Elterntreffen“ von den Projektverantwortlichen organisiert und moderiert. Die bisherigen Kiez-Elterntreffen dienten einerseits dem Aufbau und der Pflege von Kontakten der Eltern untereinander, andererseits galt es, mit wichtigen Akteuren im Reuterkiez in Kontakt zu treten. Einzelne Akteure wurden eingeladen und referierten über ihre Arbeit und aktuelle Projekte im Reuterkiez – genannt seien beispielsweise Frau Wolter, Quartiersmanagerin im QM Reuterkiez, und Herr Dr. Kohorst, Koordinator des „Lokalen Bildungsverbundes“. Die Kiez-Elterntreffen können auch dazu dienen, „Mitstreiter“ für bestimmte Vorhaben oder Aktionen zu suchen.
Bislang formulierten Eltern ihre Ideen, Vorstellungen und Wünsche, diese wurden von den Projektverantwortlichen dokumentiert. Die aktiven Eltern haben für sich bislang folgende Aufgaben definiert:

  • die Erweiterung des Kreises der aktiven Eltern
  • die Gewinnung junger Familien mit und ohne Migrationshintergrund für die Mitarbeit
  • die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls unter den Eltern im Kiez
  • die Beteiligung und Partnerschaft bei der Formulierung und Umsetzung von Zielen
  • die Mitarbeit bei der Konzeption und späteren Gestaltung des Elternzentrums am Campus Rütli.

Zur Realisierung der genannten Aufgaben planten die aktiven Eltern mit den Projektverantwortlichen auch Aktionen wie Ausflüge, Besichtigungen und einen Waldspaziergang. Sie wurden dabei von den Quartiersmanagerinnen unterstützt. Weiterhin beteiligten sich die aktiven Eltern und die Projektverantwortlichen an Kiez-Festen und Workshops, um die Idee der Vernetzung der Eltern bekannt zu machen. Dies wird auch weiterhin einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit darstellen.
Informationen zu aktuellen Terminen und Einladungen zu Veranstaltungen sind im Internetportal des Quartiersmanagements unter dem Eintrag „Aktive Eltern“ zu finden. Darüber hinaus werden die Einladungen zu den Kiez-Elterntreffen von den Projektverantwortlichen in den Bildungseinrichtungen verteilt.     
Alle Eltern im Reuterkiez sind auch in Zukunft eingeladen, sich mit Themenwünschen und Ideen an die Projektverantwortlichen sowie an die bereits aktiven Eltern – wie z.B. die Elterninitiative Reuterkiez - zu wenden. Dies kann während der Kiez-Elterntreffen oder im Vorfeld über die Ansprechpartnerinnen erfolgen.

Zielgruppen
Mit dem Elternaktivierungsprojekt sollen folgende Zielgruppen angesprochen werden:

  • bereits aktive Eltern - wie z.B. die Elterninitiative Reuterkiez
  • weitere interessierte Eltern, die sich für eine bessere Bildungssituation einsetzen wollen
  • Eltern in lokalen Bildungseinrichtungen (Kindertagesstätten und Schulen)
  • alle Eltern und Familien im Reuterkiez, die Freude an gemeinsamen Aktivitäten haben
  • alleinerziehende Mütter und Väter, die sich vernetzen möchten
  • Multiplikatoren/-innen wie u.a. Elternvertreter/-innen, Schulleitungen, Kitaleitungen, Schulsozialarbeiter/-innen und andere pädagogische Fachkräfte, Vertreter/-innen von Migrantenvereinen  


LebensWelt gGmbH

Ganghoferstr. 11
12043 Berlin
Tel.: 030/61 62 79 21
Fax: 030/69 00 15 03
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.lebenswelt-berlin.de


Ansprechpartnerinnen:
Dorothee Ball-Erekul, 0176/64 67 43 25
Marie Meier, 0160/156 72 32
Dafina Sejdijaj, 0176/29 13 46 89
Ansprechpartnerin für das Modul „Elterncafé an der Elbe-Schule“, thematischer Elterntreff, ist Frau Djamila Boumekik, 0176/ 93 12 99 47

 

 

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